bei meinem digitalen Zusatzinstrument habe ich inzwischen einen Großteil der geplanten Funktionen umgesetzt, und schon schwirren mir die nächsten im Kopf herum.
So würde ich gerne den Zündwinkel messen/überwachen, und dazu muß ich irgendwie den OT registrieren.
Meine einzige halbwegs einfach zu realisierende Idee am Motor des GT ist, einen winzigen Spiegel auf die Schwungscheibe zu kleben, und dann die Schwungscheibe optisch abzutasten. Alternativ könnte ich einen kleinen Magneten aufkleben und den mit einem Hall-Sensor abtasten.
Jetzt meine Frage: Falls die Verklebung sich irgendwann einmal lösen sollte, und dann dieser winzige und dünne Spiegel/Magnet (Durchmesser maximal ca. 5mm und Stärke ca. 1mm) weggeschleudert werden und unkontrolliert herumfliegen würde und schließlich am Boden des Getriebegehäuses liegen bleiben würde, bestünde dann Gefahr für irgendein Bauteil im Bereich der Schwungscheibe/Kupplung, wenn sich dieser Spiegel dummerweise irgendwo verklemmen würde? Oder gibt es gar keine Möglichkeit, daß er dort irgendwo eingeklemmt wird?
Die Gefahr eines herumfliegenden Magnets ist wahrscheinlich geringer als bei einem Spiegel, da der Magnet ja nicht nur durch den Klebstoff, sondern zusätzlich auch durch die Magnetkraft (wenn auch nicht ausreichend gegenüber der Zentrifugalkraft) fixiert ist. Der Magnet würde jedoch in viele Fragmente zersplittern, und die bleiben dann an irgendeinem magnetischen Bauteil hängen, wo sie womöglich Schaden anrichten könnten, wenn diese Fläche eine Funktion in Bewegung hat.
Soweit ich das verstehe, dient die Verzahnung des Schwungrades doch nur der Fixierung mit dem Gegenhalter bei Arbeiten am Schwungrad. Sonst hat doch diese Verzahnung keine Funktion, oder?
Oder habt Ihr einen besseren Vorschlag zum Abtasten des OT?
Im ausgebauten Zustand könnte man natürlich eine kleine Vertiefung in des Schwungrad bohren und darin den Spiegel/Magnet besser verkleben, aber ich will das Schwungrad nicht ausbauen. Dafür ist mir der Aufwand für meine Spielerei zu groß.
Viele Grüße,
Markus
