Vergaser-Probleme beim Einvergaser-Motor

Dieses Forum kann von allen Besuchern der GLAS-Club Website genutzt werden.

All visitors of the GLAS-Club site may discuss here.

Moderator: Matthias aus Hohenlohe

Antworten
Timon Großerhode
3
3
Beiträge: 16
Registriert: Do 06.Feb.2003 20:14

Vergaser-Probleme beim Einvergaser-Motor

Beitrag von Timon Großerhode »

Es gibt neben Fahrverboten auch noch andere Ärgernisse, zum Beispiel dieses:
Beim 04 mit Einfachvergaser ist der Kaltlauf nicht stabil. Der Motor springt problemlos mit Choke an, alles bestens, also Starterzug reinschieben, bis er gerade rund läuft und los. Sobald der Motor anfängt, etwas an Temperatur zuzulegen (der Chokezug ist schon längst ganz drin), geht's los: Schüttel-schüttel-schüttel, oh jeh, er bleibt stehen, Gas geben, noch mehr schütteln und schwarze Wolken, au wei, er versäuft, Leerlauf nur noch mit viel Gas... Stellt man den Motor ab und wartet 20 Sekunden vor dem Wiederanlassen, springt er sofort an und dreht auch schön rund, als ob nichts gewesen wäre. Wenn man aber ohne diese Pause weiterzufahren versucht, gebärdet sich das Vehikel so, als ob das Schwimmernadelventil klemmt oder undicht ist. Und das ist nach jedem Kaltstart so, egal ob man schnell oder langsam oder gar nicht fährt, den Choke lange stehen lässt oder wirklich nur zum Starten braucht. Je tiefer die Aussentemperatur, desto stärker macht sich das Problem bemerkbar. Vergaser und Benzinpumpe sind soweit ok und frei von Verunreinigungen. Was ist hier los? Macht der bleifreie Sprit das Nadelventil schwergängig (mit verbleitem Sprit hatte ich diese Probleme nicht...)? Ist das eine Vorstufe von Vergaservereisung? oder - ich hab's - vielleicht verstopft ja FEINSTAUB aus den Umweltzonen (da wurde er ja verbannt und muss nun irgendwo hin, glaube ich) die Vergaser aller bösen katlosen Stinker! (oder habe ich da was falsch verstanden??)
Ein ganz ähnliches Problem stellt sich beim Einvergaser 1700er, wenn er länger nicht gefahren wird: Stotternder, unrunder, offenbar zu fetter Leerlauf (Vergaser läuft quasi über), nur reicht hier nicht einfaches Abstellen des Motors und warten nicht aus, sondern es hilft nur ein Teilzerlegen des Vergasers und Durchpusten (Leerlaufdüse und -system, Hauptdüse, ggf. Nadelventil). Wenn man jedoch (fast) täglich fährt, geht alles prima.
Kennt jemand hier Abhilfe (außer natürlich den Tipp, das Fahren ganz sein zu lassen! Diese Hinweise gibts ja schon von den Volksvertretern)?
Vielen Dank im Voraus!
Timon
Antworten